Tipps vom Steuerberater

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Steuernews für Ärzte

Weitere Artikel der Ausgabe Winter 2006/07:

  • Steuerspar-Checkliste zum Jahreswechsel 2007

    Nachfolgend haben wir eine Checkliste der Steuersparpotenziale erstellt, die noch vor dem Jahreswechsel beachtet werden sollte. Vor allem haben wir die gesetzlichen Änderungen des Jahres 2006 auf Steuersparmöglichkeiten durchforstet. Die Checkliste ist auf die übliche Ärztebuchhaltung, nämlich die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (E-A-R), abgestellt. Artikel lesen

  • Beschwerdeablehnung des VfGH betreffend den Wohlfahrtsfonds

    Die Behandlung der Beschwerde gegen Vorschreibungen von Pensionssicherungsbeiträgen betreffend den Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer Wien lehnte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) am 11.10.2006 ab. Artikel lesen

  • Weihnachtsgeschenke an Arbeitnehmer und (Geschäfts-)Partner

    Weihnachtsgeschenke bis maximal € 186,00 pro Arbeitnehmer sind lohnsteuerfrei. Ein diese Grenze übersteigender Mehrbetrag ist lohnsteuerpflichtig. Die korrespondierende Beitragsfreiheit ist auch im ASVG gegeben. Geschenke an (Geschäfts-)Partner sind mit Ausnahmen ertragsteuerpflichtig. Artikel lesen

  • Anrechnung und Erstattung ausländischer Quellensteuer

    Bezieht ein Anleger im Inland endbesteuerungsfähige ausländische Dividendenerträge (z. B. Dividenden aus Aktien einer ausländischen AG bei einer inländischen Bank), so erhebt auch das Ausland in der Regel eine Abzugsteuer (Quellensteuer). Diese kann, unabhängig vom Bestehen eines Doppelbesteuerungsabkommens, von der zum Abzug der österreichischen KESt verpflichteten Depotbank bis maximal 15 % der Bruttokapitalerträge auf die inländische Kapitalertragsteuer angerechnet werden. Artikel lesen

Freibetrag für investierte Gewinne in Wertpapiere

Folgendes Beispiel soll die Zusammensetzung der lukrativen Rendite erläutern:
Ein E-A-R hat ein Einkommen von € 80.000,00. Damitrifft ihn eine Steuerprogression von 50 % (Grenzsteuersatz). Wenn er ab 2007 € 8.000,00 (= 10 % seines Gewinnes) in diese Wertpapiere investiert, bekommt er durch die Steuerersparnis € 4.000,00 „vom Fiskus zurück“. Das heißt, er setzt tatsächlich nur € 4.000,00 für den Wertpapierverkauf ein.

Weiters erhält er für vier Jahre die Zinsen für € 8.000,00. Diese betragen momentan etwa 5 % p. a.. Somit ergeben sich für den eingesetzten Betrag von € 4.000,00 10 % vor KESt, nach KESt-Abzug also etwa 7,5 % endbesteuert. Das bekommt er vier Jahre. Es ergibt sich eine Rendite von 30 % (4 mal 7,5 %).
Nach Ablauf der vier Jahre („Tag zu Tag”-Berechnung gilt für diese Behaltedauer) bekommt er für die eingesetzten € 4.000,00 seine € 8.000,00 zurück, das ist also eine Rendite von weiteren 100 %.
Nach vier Jahren hat der E-A-R daher eine Rendite von insgesamt 130 % nach Steuern.
Aufgrund des Erkenntnisses des Verfassungsgerichtshofes vom 6.10.2006 wurde die Verpflichtung, Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen mittels Wertpapieren zu decken, als verfassungswidrig aufgehoben. Die Investition in diese Wertpapiere bleibt jedoch unverändert möglich.

Stand: 15. November 2006

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